Governance

Wer darf was — und warum.

In JanuaPort entsteht Zugriff nicht durch Anmelden, sondern durch einen ausdrücklichen Akt der Verwaltung. Jeder dieser Akte ist nachlesbar.

Die kurze Antwort

Eine gültige SSO-Anmeldung kommt nur herein, wenn es ein Nutzerkonto gibt oder das Token eine freigegebene Gruppe trägt. Wer drin ist, hat damit noch keine Rechte — die entstehen aus vier benannten Quellen, und die Ansicht „Wer darf was" zeigt zu jedem Recht, woher es kommt. Jede Änderung an dieser Verwaltung hinterlässt genau einen Protokolleintrag.

Ehrlich eingeordnet

Was diese Ansicht kann — und was sie bewusst nicht ist.

Die Ansicht „Wer darf was" ist eine Auskunft, kein Hebel — sie verlinkt die Stelle, an der man ändert. Drei der vier Quellen leitet sie live aus der Konfiguration ab; der Anteil, der aus den Rollen des Identity-Providers stammt, trägt sichtbar den Stand der letzten Anmeldung. Die Protokollierung der Verwaltung deckt die Oberfläche und die Verwaltungs-Schnittstelle ab.

Häufige Fragen

Was Betreiber uns dazu fragen.

Reicht ein gültiges Firmen-Login, um an die Systeme zu kommen?

Nein. Ein gültiges Token wird abgewiesen, solange es kein Nutzerkonto und keine freigegebene Gruppe gibt. Berechtigung entsteht nur durch einen ausdrücklichen Akt der Verwaltung.

Kann ich einer einzelnen Person etwas gezielt verbieten?

Nicht als Verbot. Rechte sind die Vereinigung der vier Quellen; es gibt kein Verbot, das eine Erlaubnis übersticht. Wer etwas entziehen will, entfernt es an der Quelle — und die Ansicht „Wer darf was" zeigt, welche das ist.

Was passiert, wenn jemand aus der freigegebenen Gruppe herausfällt?

Entzieht die Verwaltung die Freigabe, werden die allein daraus entstandenen Nutzer entfernt und zählen nicht mehr als Identity; der Dialog nennt sie vorher. Fehlt der Rollen-Eintrag nur vorübergehend, wird niemand gelöscht.

Sehe ich, wer eine Einstellung geändert hat?

Ja. Jede Änderung erzeugt genau einen Protokolleintrag, und die Ansicht zeigt, ob ein Token, ein Mensch an der Verwaltung oder der Server gehandelt hat.

Stehen Zugangsdaten oder Namen im Protokoll?

Nein. Ein Zugangsdaten-Wert steht in keinem Eintrag — bei einer Änderung nur Name und Namensraum. Personen erscheinen als Kennung, nicht mit Anzeigename oder E-Mail-Adresse.

Selbst ausprobieren

Selbst ausprobieren.

Ein docker compose up, Port 8484 — drei Identities dauerhaft kostenlos, mit vollem Funktionsumfang. Keine Telemetrie.