Was kostet ein MCP-Gateway?
- Das hängt vom Lizenzmodell ab: verbreitet sind Preise je Nutzer oder je Zugang, daneben Abrechnung nach Aufrufen oder Verbrauch; bei Open-Source-Bausteinen entstehen die Kosten im Betrieb statt in der Lizenz. Wichtiger als die Höhe ist die Planbarkeit — eine Rechnung, die mit der Nutzung wächst, bestraft genau das Verhalten, das man sich von der Einführung wünscht.
Muss ein MCP-Gateway im eigenen Haus laufen?
- Nein. Es gibt Cloud-Dienste und self-hosted Angebote. Die Frage dahinter lautet: Dürfen Anfragen, Antworten und die Zugangsdaten der Fachsysteme durch die Infrastruktur eines Dritten laufen? Wer sie mit Nein beantwortet, wählt self-hosted und übernimmt dafür die Betriebsverantwortung.
Funktioniert jeder MCP-Gateway mit jedem KI-Assistenten?
- MCP ist ein offener Standard, und ein Gateway verhält sich gegenüber dem KI-Assistenten wie ein gewöhnlicher MCP-Server. Jeder Assistent, der MCP spricht, kann sich verbinden, ohne den Gateway besonders unterstützen zu müssen. Entscheidend ist nur, dass der KI-Assistent des Unternehmens MCP beherrscht.
Wie lange dauert die Einführung eines MCP-Gateways?
- Die Installation ist selten der Aufwandstreiber — je nach Angebot reicht sie vom Start eines einzelnen Containers bis zum Plattform-Projekt. Die eigentliche Arbeit steckt im Berechtigungskonzept und in der Anbindung der Fachsysteme: Wer darf was, und welche Systeme kommen zuerst? Realistisch plant man die Einführung als schrittweisen Ausbau, nicht als Stichtag.
Braucht man für ein MCP-Gateway eigenes IT-Personal?
- Für einen Cloud-Dienst nicht — dafür gibt man Datenhoheit ab. Self-hosted braucht jemanden, der eine Anwendung betreiben kann: Updates einspielen, Sicherungen prüfen. Manche Anbieter senken diese Hürde mit vorkonfigurierten Geräten oder Betriebsleistungen; das ist dann eine Frage des konkreten Angebots, nicht der Kategorie.